2022Gefühle

Über die Schnelligkeit oder Langsamkeit des Reisens

Wir sind nun seit 2015 auf Weltreise. Manchmal nur zeitweise, manchmal sehr lange. Wir haben sicher eine Menge gelernt in diesen Jahren und vor allem hat sich unser Leben massiv verändert. Nicht bewusst durch uns gesteuert, sondern alleine durch die unterschiedlichen Lebensbedingungen, die wir in diesen Jahren hatten. Auch die Wichtigkeit verschiedener Themen hat sich neu kalibriert.

Vor allem der Abschied aus dem Arbeitsleben, aus den verantwortungsvollen Jobs, den Machtgefügen, den politischen Zusammenhängen, aber auch von den ans Herz gewachsenen Mitarbeitern ist uns schwergefallen. Mir mehr als Oliver, denn er hatte den Plan früh auszusteigen ja schon immer.

Eines ist uns jedoch geblieben. Eine Eigenschaft, von sicher Vielen, die uns so eigen ist, dass es keinen Sinn machen würde, sie aus unseren Charakteren herauszuschneiden und die wir beide sehr klar in ähnlicher starker Ausprägung besitzen. Und, die uns in unseren alten Jobs sicher auch massiv geholfen und erfolgreich gemacht hat. Wir sind uns hier so ähnlich, dass es manchmal etwas viel ist, aber wir können inzwischen gut damit umgehen. Es ist die Geschwindigkeit Dinge umzusetzen, To Dos gleich zu machen, keine Zeit zu verlieren, selbst wenn Zeit da ist, effizient Einzelbestandteile abzuwägen, um sie dann in der richtigen und schnellsten Reihenfolge umzusetzen.

Und diese Eigenschaft begleitet uns natürlich auch auf Reisen und hat deutlichen Einfluss auf unsere Reisegeschwindigkeit. In den gut 200.000 km die wir bisher in Südamerika, Afrika und dem mittleren Osten mit Shujaa erkundet haben, kamen wir auf einen Tagesdurchschnitt von 150 km – und das bei artgerechtem Einsatz von Shujaa und vielen Offroad-Pisten. Das beobachten Viele und sitzen vermutlich unverständlich vor unserem Blog und unseren Landkarten. Wir bekommen dazu auch Anfragen und Kommentare, warum wir „viel zu schnell“ unterwegs sind. Nicht zuletzt das ist es auch, warum wir diesen Blog schreiben. Nicht aus Rechtfertigung heraus, vielmehr um Verständnis für unterschiedliche Arten des Reisens zu wecken. Und weil wir diese Wertung und Verurteilung nicht mögen. Wir fragen auch nicht, warum seid Ihr so lahm und schafft am Ende vielleicht nur Afrika, denn unsere wunderbare Welt ist so groß. Es gibt eben nicht nur das Eine.

Warum sind wir denn so „schnell“? Und wir empfinden das nicht einmal so. Während andere nach Buenos Aires verschiffen und dort nach Ankunft eine Münze werfen, ob sie in den Norden oder Süden fahren sollen, sich für den Süden entscheiden, im Juli in Feuerland dann feststellen, dass es dort doch recht kalt ist und damit im nördlichen Argentinien den Frühling verpassen, sitzen wir, beziehungsweise Oliver zu Hause, in unseren Reisepausen, fast jeden Tag über den Büchern und Blogs, um die nächste Etappe vorzubereiten. Sicher mehrere Stunden täglich gehen hier damit drauf, damit das unterwegs kein Thema mehr ist. Die Reise steht dann und das Planen macht Spaß, die Vorfreude steigt.

Das heißt natürlich nicht, dass wir dann unterwegs nicht flexibel sind und auch andere Routen fahren. Natürlich ist die Planung nur ein Gerüst, aber eines, dessen Erstellung eben unterwegs keine Zeit mehr beansprucht. Straßen, regionale Verhältnisse, Klimata, Benzinkosten, Straßengebühren, Zollformalitäten, die entsprechenden Dokumente, Beschaffung von Reifenersatz, selbst tolle Restaurants – so vieles steht dann in unseren Excelsheets. Und unterwegs konzentrieren wir uns dann aufs Schauen, genießen und leben – und darauf auch Unvorhergesehenes zuzulassen.

Gleiches gilt für den Lkw und die Technik. Wenn wir zu Hause sind lassen wir akribisch unseren Shujaa untersuchen und er bekommt dann intensive Wellnesskuren, damit es ihm unterwegs möglichst gut geht. Natürlich kann dennoch etwas passieren, aber auch dann haben wir unsere Kontakte und potentiellen Werkstätten in unseren Listen. Oliver hat auch z.B. bereits Reifen für unsere nächste Nord-Amerika Tour in den USA geordert (unsere Reifengröße ist dort eher schwierig erhältlich), die er erst in einigen Monaten aufziehen lässt…an einem Punkt der Reise, wo dann die aktuellen Reifen abgefahren sein werden. Und auch hier gibt es unterwegs nichts zu recherchieren oder gar von Deutschland aus anzuliefern und darauf zu warten und zu warten und zu warten …

Bisher, toi, toi, toi, hat das immer sehr smooth geklappt. Klar, das kann mal anders werden, aber dann nehmen wir auch das dankbar an.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist unser Lebens- und Reisekonzept: wir sind meistens 6-8 Monate im Jahr unterwegs und den Rest zu Hause. Zunächst dachten wir, dass wir aus Deutschland mit Shujaa wegfahren und dann erst nach Beendigung der gesamten Weltreise, in 7 oder 10 Jahren, wieder zurückkommen. Bereits auf unserer ersten Ertappe in Südamerika hat sich aber gezeigt, dass wir Zeit zum Verdauen der ganzen Reiseeindrücke brauchen. Und damit sind nicht mal zwei Wochen am Strand zum Abhängen und Regenerieren gemeint. Das reicht uns nicht. Wir sind mehrere Monate im Jahr in Mallorca, unserer Wahlheimat, und leben dort ein völlig anderes Laben. Dies führt jedoch dazu, dass wir jedes Mal Abstand vom Reisen gewinnen können, die Erlebnisse verdauen, uns wieder auf neue Erlebnisse freuen und wir das Gesehene auf alle mögliche Arten und in Medien verarbeiten können. Im Gegensatz zu anderen Reisenden, die vielleicht ihr sämtliches Hab und Gut aufgegeben haben und ausschließlich in ihrem Fahrzeug leben, haben wir glücklicherweise die Luxus-Option in einer Traum-Lokation zu pausieren. Das führt jedoch auch dazu, dass wir auf unserer Weltreise nicht an mittelmäßigen Standplätzen für Wochen verweilen, um zu organisieren, zu reparieren oder uns vom Reisen zu erholen… weil wir eben die Wahl haben.

Wir wollen die Welt bereisen, wir wollen die Erde mit ihren Wundern bestaunen, wir wollen Menschen kennenlernen, Sights besichtigen, durch Städte fahren, in Wüsten für ein paar Tage leben und all die Glückseligkeit spüren, die damit verbunden ist. Und genau das gelingt uns recht gut mit unserer Art des Reisens. Last but not least ist es eine Wonne im Fahrerhaus dem sonoren Motorgeräusch zu lauschen und einfach nur stundenlang durch die Landschaft zu gondeln. Das ist für uns Meditation. Wir fahren einfach auch unglaublich gerne mit unserem Dicken.

Wir verpassen nichts, im Gegenteil. Oft treffen wir Reisende, die unsere Routen kopieren und im Land nochmals von vorne anfangen, weil sie doch einiges verpasst haben. Im Vergleich zu den von anderen Reisenden deutlich langsamer gefahrenen Routen und Berichten sehen wir keinen Unterschied, nur dass wir eben vielleicht nach einer Besichtigung weiterfahren und nicht zwei weitere Tage auf dem heißen Parkplatz stehen bleiben.

Noch ein Wort zur Entschleunigung, die uns alle heutzutage bewegt, beschäftigt und die viele von uns „üben“. Diese Gedanken beschäftigen uns auch. Aber, wir sehen das in ganz anderen Bereichen, nicht ob wir 150 km am Tag fahren oder nicht, denn im Auto endschleunigen wir am meisten.

Fazit: Jedem das Seine. Unsere Sichtweise haben wir heute erläutert, weil dazu wirklich oft Fragen kommen und es mit einem Satz nicht erklärt ist. Und beim Schreiben fällt mir auf: wir machen es für uns richtig. Und jetzt freuen wir uns auf die nächste Etappe nach Nordamerika, die letzte Woche auf Mallorca ist angebrochen und wir sprühen schon wieder voller Entdeckungs-Drang… die ersten Tage werden sicher wieder den Tagesdurchschnitt hochrücken 😉. Wir sind schon richtig aufgeregt, wenn wir unsere geliebte Finca verrammeln und ebenso geliebten Shujaa wiedersehen. Im etwas kühleren Kanada.

17 Kommentare

  1. Hallo Karin, Hallo Oliver

    Wenn wir eure Blog Einträge verfolgen, sehen wir praktisch in unsere nahe Zukunft und platzen vor Neugier. 4×4 LKW plus Kabine steht reisefertig auf dem Hof. LKW Führerschein ist „work in progress“. Die Liste der Point of Interest (inklusive potentieller LKW Werkstätten ) in Google fuellt sich mehr und mehr. (Ich bin ein notorischer Sammler von Informationen).
    Wir koennen es kaum erwarten loszufahren und unsere eigenen Erfahrungen zu sammeln. Nun lesen wir diesen Blog Eintrag von euch und sind erstaunt ueber die Parallelen in der Art des Reisens, insbesondere der Mallorca Aspekt. Wir werden ebenfalls zwischen LKW und Mallorca „pendeln“ und planen nicht ueber Jahre durchgehend im LKW zu verbringen. Schmunzeln musste ich (Markus) als ich in einen eurer Blogs gelesen habe, dass ihr ab und wann auch mal ein gutes Hotel aufsucht. Ich glaube es war im Oman (?). Das haben wir auch schon mal in Betracht gezogen.
    Wir hoffen, dass ihr den Antrieb ueber eure Reisen zu berichten nicht verliert. Wir lesen euren Blog immer sehr gerne und es inspiriert uns (waeren sonst nicht auf Saudi Arabien als potenielles Ziel gekommen)

    Und eure Wahlheimat Mallorca koennen wir sehr gut nachvollziehen :-). Wir freuen uns schon auf den naechsten langen Sommer auf Mallorca.

    Gruesse aus Paguera, Berlin und demnächst auf den Pisten der Welt
    Andrea und Markus

  2. …jedem das seine und ihr macht es für euch eben genau richtig, andere haben ihr Lebenstempo eben noch nicht gefunden…
    Ein herzliches Servus aus der Steiermark / Österreich, alles liebe Robert :)))

    1. Danke für Deine lieben Worte, Robert!

  3. Hallo Karin, hallo Oliver,

    vielen Dank für den tollen Beitrag, den wir erst heute gelesen haben. Wir wünschen Euch aus Kapstadt viel Spaß auf der Reise durch Nordamerika und freuen uns schon auf Eure Erlebnisse.

    Liebe Grüße, Andreas, Tina, Xenia und Moritz

    1. 🙏

  4. Ihr macht das schon richtig, denn das Motto lautet: „Jeder so wie er mag!“
    Ob schnell oder langsam, ob mit dem Landy oder LKW, es gibt kein falsch solange es einem gefällt.
    Franz Ferdinand grüßt seinen älteren Bruder Shujaa 😉

    1. 🙏 und der Bruder grüsst zurück 😉

  5. Hallo Karin, hallo Oliver,
    schön von euch zu hören und schön dass es euch immer noch Spaß macht on Tour zu sein. Jeder ist seines Glückes Schmied und daher braucht ihr euch nicht rechtfertigen über eure Reisegeschwindigkeit. Gut geplant ist meist sehr gut gereist. 🙂

    Wir sind grad auf unserer Jungfernfahrt mit unserem MB 1124 AF in Polen unterwegs, ja und hätte ich vorher besser recherchiert dann hätte ich mir die Stunde am Grenzübergang wegen der neuen Maut App gespart.

    Freue mich schon auf euere Kanada Berichte. BanffNationalpark mit den Skyline Trail kann ich nur empfehlen. Bärenkontakt nicht ausgeschlossen!

    Liebe Grüße
    Pius

    1. 😂🙏 Danke Pius und Dir viel Spaß weiterhin!

  6. Liebe Karin,
    lieber Oliver,
    ich habe mich sehr gefreut, mal wieder von euch zu hören bzw. zu lesen.
    Meine Frau Nancy und ich verfolgen euren Blog seit einigen Jahren und auch wenn wir nicht Anfang an live dabei waren, haben wir im Nachhinein dann doch alles gelesen.
    Ich mag mir nach dem aktuellen Blog ungefähr vorstellen, welche Art von Kommentar(en) ihr erhalten haben könntet. Es ist nicht wert, darauf was zu schreiben, obwohl ich jede Zeile nachvollziehen konnte und innerlich zugestimmt habe vorhin bei der Lektüre.
    Wir sind vorletzte Woche von einem fünfwöchigen Trip aus dem südöstlichen Afrika zurückgekehrt, wo wir mit einem gemieteten Allradcamper knapp 5000 Kilometer von Johannesburg über Botswana, Simbabwe und Mosambik wieder zurück nach Südafrika gereist sind. Es hat uns und unseren beiden Jüngeren großen Spaß gemacht und wir haben einige Anregungen aus eurem Blog gewonnen.
    Auch sonst verfolgen wir eure Beiträge sehr gespannt und oft lese ich Dinge nach oder schaue über google wo was ist. An vielen eurer Orte waren wir auch schon und finden es ganz spannend zu lesen, welche Eindrücke und Geschichten ihr dort erlebt.
    Für den nächsten Sommer haben wir die Flüge nach Panama bereits gebucht und wollen auch mithilfe eurer Erfahrungen mal schauen, was es zwischen Panama und Lima zu entdecken gibt, diesmal aber leider mit zwei Flügen innerhalb Südamerikas und nicht wie diesen Sommer mit einem Camper die ganze Tour an einem Stück. Das war ab Johannesburg sehr unkompliziert und ist über Ländergrenzen hinweg leider in Südamerika mit dem Mietwagen kaum möglich.
    Euch nochmals herzlichen Dank für die Beiträge und Fotos, auf die wir uns immer freuen und für die kommende große Tour in Nordamerika und vielleicht noch südlicher viel Erfolg, gutes Gelingen und Gottes Segen.
    Marcus

    1. Lieber Marcus,
      vielen lieben Dank für Deine lange und absolut liebe Nachricht. Eure Geschichte und, dass wir Euch inspirieren bewegt uns sehr. Das ist toll, dass Ihr das mit uns teilt. Somit, auch Euch ein großes Dankeschön.
      Allzeit viel Spaß, Freude und Glück auf Euren Reisen.
      Karin & Oliver

  7. Hallo Karin, hallo Oliver,

    sehr gut geschrieben. Jeder lebt seinen Traum vom Reisen auf seine Weise mit seinen Möglichkeiten. Wir Beginngen unsere Reise jetzt im September und werden im März 2022 nach Halifax verschiffen. Auch wir planen schon sehr lange, aber Euer Blog hier hat mir doch noch den einen oder anderen Denkanstoß gegeben. Ich finde es so toll das wir von Euren Erfahrungen oder auch Euren Umgang mit Besonderen Situation in Eurem Blog, auf Instagram oder YouTube teilhaben dürfen. Dafür hier noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön!

    Wir wünschen Euch eine wunderschöne Zeit, eine sichere Reise mit vielen Erlebnissen und mit Begegnungen mit netten Menschen. Wer weiß vielleicht kreuzen sich irgendwann einmal unsere Wege, wir würden uns sehr freuen.

    Gute Reise
    Moni & Manfred

    1. Liebe Moni, lieber Manfred,
      danke für die Komplimente und Eure erneute Nachricht.
      Vielleicht ja, vielleicht sogar in Nordamerika irgendwo. Falls Ihr uns seht oder wisst wo wir sind durch instagram & Co. meldet Euch, falls Ihr in der Nähe seid. Würde uns auch freuen, vor allem bei dieser netten Nachricht. ;-).
      Ganz liebe Grüße
      Karin & Oliver

      1. Hallo Karin hallo Oliver
        Wir verfolgen euch mit euerer Reise ich glaube schon vom ersten Tag an. Absolut gut wie ihr das macht.
        Wir sind ähnlich unterwegs seit 2005 auch mit einem Actionmobil. Wir sind auch 6 bis 10 Monate unterwegs und dann brauchen wir eine Auszeit um die Eindrücke zu verarbeiten. Das macht auch Sinn so.
        Ich glaube das es viele bereuen die ihr ganzes hab und gut verkaufen und jeden Cent zusammen kratzen um eine solche Weltreise zu machen. Aber es kommt auch mal eine Zeit wo man nicht mehr so fit ist zum reisen. Wenn ich dann kein Zuhause mehr hätte ? Wir könnten es uns nicht vorstellen.
        Aber jeder so wie er meint.
        Wir sind nun das 2. mal mit unserem Tonki seit 26.6.22 in Nordamerika. Die erste Etappe ist bis 30.11.22 dann gehts für 6 Wochen nach Hause. Im Januar 23 geht es dann weiter in USA wie lange und wo hin wir wissen es noch nicht. Die Zeit wird es bringen.
        26 Monate haben wir die Staaten schon bereist. (Es war die schönste Zeit unseres Lebens)
        Von 2012 bis 2015 immer in Etappen von 6 Monaten dann für 2 – 3 Monaten nach Hause.
        In Südamerika waren wir 10 Monate mussten leider aus gesundheitlichen gründen abbrechen.
        Wir bereisten auch viele asiatische Länder ohne Tonki mit dem Pkw so haben wir fast alle asiatischen Länder kennen gelernt. Da haben wir einen Fahrer und einen Guid gehabt und sind so 2 Monate durch ein Land gefahren. Die letzten 2 Wochen waren immer Badeurlaub. Angesagt. Wir haben es genossen.
        Australien und Neuseeland haben wir mit einem Leihcamper bereist.
        Wir möchten nichts vermissen.
        Vielleicht kreuzen sich ja unsere Wege mal in USA oder Kanada.
        Wir wünschen euch eine gute Zeit in Nordamerika und bleibt’s gesund.
        Rita und Manfred.

        1. Liebe Rita und lieber Manfred,
          na, wenn das mal keine anständige Weltreise ist 😉 da habt Ihr ja schon wirklich viel gemacht. Toll. Klar,. wenn es ausgeht immer. Das wäre schön, vor allem bei „echten“ Gleichgesinnten 😉
          Viel Spaß weiterhin und vielleicht bis bald
          Karin & Oliver

  8. Ich bin immer sehr gerne mit euch mitgefahren 😘

    1. 🥰

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