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Zusammenfassung: Namibia

344 km in 84 Tagen: Namibia bedeutet für uns atemberaubende Wüsten- und Berglandschaften in Verbindung mit einmaligen Sonnenuntergängen sowie endlose Einsamkeit. Zu Beginn kam unser Shujaa per RoRo Schiff in Walvis Bay an und ihm fehlten gleich die Fensterhebermodule. Na ja, solange nicht mehr fehlt … Leider hatten wir im weiteren Verlauf auch ein massives Starter-Batterieproblem, bei dem wir die Batterien alle zwei Monate austauschen mussten, und das sage und schreibe dreimal. Die Namib Wüste mit den verschiedenen Felsformationen, wie zum Beispiel Spitzkoppe, Blutkuppe oder Mirabib, ist immer wieder für uns ein einmaliges Erlebnis. Natürlich dürfen das berühmte Soussouvlei, die Tirasberge, Kolmanskop mit den verlassenen Diamantendörfern und das abgeschiedene Lüderitz nicht fehlen. Der grüne Oranje River hat uns sowohl am Anfang unserer Tour, als auch bei der Durchfahrt nach sieben Monaten von Südafrika kommend, extrem gut gefallen und wir entspannten an seinen kühlen Wassern. Unschlagbar war der Köcherbaumwald, der, als Sinnbild von Namibia, im Licht des Sonnenuntergangs orange glühte. Im Kgalagadi Transfrontier NP erlebten wir, außer Tiere, ein gewaltiges, für dort typisches Gewitter, bei dem wir dachten, Shujaa fliegt uns um die Ohren. Bei einer Wanderung im Naukluft NP kletterten wir einen atemberaubenden Canyon hinunter. Den Ugab Rivier fuhren wir gen Osten, nahmen den einsamen, über den 25 km großen, Messum Krater noch mit und um den Brandberg herum. Das Desolation Valley präsentierte sich uns extrem einsam und unberührt, so dass es ein Hochgenuss war, dort eine ausgiebige Quadtour zu unternehmen. Unsere Suche nach den Wüstenelefanten in dem Trockenflusstal des Hoaribs war dieses Mal leider erfolglos. Im Hoarusib Flusstal war es unerwarteter Weise nicht trocken und wir hatten viel Spaß bei den ständigen Flussdurchquerungen. Das wilde Kaokoveld mit dem Kunene sowie dem einsamen Hartmannstal und dem wunderschönen Marienflusstal sind einfach nur traumhaft. Natürlich haben wir auch den Etosha NP besucht und uns an den Tieren erfreut, aber das Schönste war der Mudumo Campsite Nr. 3, bei dem wir völlig alleine in der Wildnis waren, mit Hippos und Elefanten; zwar hat unser Quad während eines Gamedrives versagt und wir mussten zwei km zu Fuß laufen, aber wir wurden nicht gefressen.

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