2021AbenteuerAsienOman

Auf Offroad-Dünen Safari in den Wahiba Sands

Bei unserem ersten Stellplatz in der Wahiba Sands Wüste werden wir von dem Organisator einer einheimischen Offroad-Dünen Safari angesprochen, ob wir nicht am nächsten Tag mit ihnen mitfahren wollen. Nicht mit Shujaa, sondern in ihren Fahrzeugen, denn das würde aufgrund der Streckenführung und der unterschiedlichen Fahrzeug-Fähigkeiten überhaupt keinen Sinn machen. Wir sind noch etwas zögerlich und wollen es uns bis morgen früh überlegen. Als es schon dunkel ist, kommt er wieder mit seinem Jeep vorbei: sie haben mittlerweile ein großes Camp mit Küche etc. auf der Spitze einer hohen Düne aufgebaut und wir sind zum Abendessen eingeladen… so könnten wir schon mal die Teilnehmer der morgigen Safari kennen lernen.

Jetzt können wir nicht mehr „Nein“ sagen, springen in die parkenden Jeeps rein und bekommen schon mal einen Vorgeschmack auf den morgigen Tag. Im absoluten Dunkeln geht es mit Voll-Speed die steilsten Dünen hoch, der Sand spritzt im Schweinwerfer-Licht der Nacht hoch und die Fahrzeuge befinden sich teilweise in extremer Schräglage. Dann haben wir das Basis-Lager erreicht: Omanischer Tee und Kaffee auf riesengroßen Teppichen erwarten uns, wobei mir mehr nach einem kühlen Bier oder einem Glas Wein wäre, unsere in den Emiraten eingekauften Bestände neigen sich bedrohlich dem Ende zu 😉. Es gibt auch ein aus drei Personen bestehendes Küchenteam, welches für das leibliche Wohl sorgt. Im Verlauf des Abends kommen insgesamt sicher 30 Autos mit 45 Teilnehmern zusammen. Die Atmosphäre ist sehr entspannt, wir werden direkt integriert und mit etlichen Teilnehmern können wir uns auch auf Englisch unterhalten. Es sind wohlhabende Omanis, sogar ein paar Scheichs sind dabei, die Jeeps sind durchgängig hochwertig und recht neu. Einer findet Karin richtig toll, sie ist natürlich die einzig weibliche Teilnehmerin auf der Safari 😉. Zum Abschluss des tollen Abends werden wir wieder von der Düne zum unten parkierten Shujaa hinunter-chauffiert.

Nach eher kurzer Nacht stehen unsere Fahrer schon morgens um 7:00 h wieder vor unserer Haustür: das Programm ist eng. Nach dem gemeinsamen Frühstück geht es los. Es werden insgesamt sieben ausgedehnte Dünentäler durchquert. Um es vorwegzunehmen: alle Teilnehmer sind passionierte Wüstenfahrer und das Equipment ist hochwertig, dennoch kommen von den 30 gestarteten Autos nur ca. 10 auf der eigentlichen Route ins Ziel. Der Ausfall ist beträchtlich, sei es durch Materialschaden oder aufgrund Abbruchentscheidung der Fahrer, weil die Strecke zu schwierig ist oder er keine Lust mehr aufs häufige „Rausziehen aus den Dünen“ hat.

Für uns ist es eine ganz neue Erfahrung hinsichtlich fahrerischem Können und Ausloten des Grenzbereiches. Es ist auch hochinteressant, die sozialen Interaktionen der Gruppe zu verfolgen: die Scheiche werden von den anderen Teilnehmern hofiert, umso grösser ist deren Ehrgeiz fahrerisch mitzuhalten, was nicht immer, trotz Top-Equipment gelingt. Gemeinsam freut man sich, wenn es die meisten die Dünen rauf und wieder runter geschafft haben ohne größere Havarien. Ein in jeglicher Dimension für uns einmaliger Tag, den wir am Nachmittag, nach einem gemeinsamen, ausgiebigen Lunch ausklingen lassen.

Alle Teilnehmer finden natürlich Shujaa und unser Weltreiseprojekt toll und am nächsten Tag haben wir 40 weitere omanische Instagram-Fans und weitere Einladungen zu Wüsten-Safaris in den kommenden Wochen.

Auch wenn man die Dünen-Fähigkeiten von leichten Jeeps mit niedrigem Schwerpunkt und kurzem Radstand nicht annähernd mit Shujaas Fähigkeiten vergleichen kann, muss ich natürlich am nächsten Tag in einem ruhigen Tal der Wahiba Sands mit Shujaa meine eigenen Sandkasten-Spiele machen… und bin immer wieder extrem überrascht, wie fähig auch Shujaa im Sand doch ist.

3 Kommentare

  1. Wauw, really nice adventures with those Omani ! Great hospitality 👍👍and big fun 🤩 in the sand ! Enjoy and have a joyful Silvester 🥂🌟💫

  2. Danke Oliver, dass Du an so einem Event unsere Marke würdig vertrittst.

    1. 😂🙏

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