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Wieder im Hochland Ecuadors: Mindo und Quito

Nach unseren traumhaften Tagen in der Sacha Lodge im Amazonas Urwald, fahren wir vom schnaubenden Vulkan Reventador weiter übers Hochland mit Höhen über 4.000 Meter wieder auf die Pazifik-Seite nach Mindo. Ein kleiner und hübscher Ort auf nur noch 1.200 hm mitten in den Bergnebelwäldern. Hier haben zudem viele Ecuadorianer aus Quito einen Wochenendwohnsitz, dementsprechend gibt es viele süße Restaurants. Wir besichtigen eine große Schmetterlingsfarm und fahren mit unserem Quad Shujoo und per Seilbahn (besser: „Seilbahn-Korb“) zu einer sehr schönen Wasserfallwanderung. Wir genießen die Natur, immer noch ist es sehr feucht, aber etwas angenehmer als im Amazonas-Tiefland.

Nach so viel Natur ist mal wieder Kultur und städtisches Leben angesagt. Wir verbringen zwei Tage in Quito und haben Shujaa auf einem sehr zentralen, aber trotzdem ruhigen und bewachten 24 h Parkplatz abgestellt. Zunächst fahren wir per Seilbahn von 3.000 Meter Höhe (obwohl fast 1.000 Meter tiefer als La Paz gehört Quito immer noch zu den höchstgelegenen Groß- und Hauptstädten weltweit) auf über 4.000 Meter hoch und realisieren von oben erst die riesigen Dimensionen dieser Stadt. Über 50 km Nord-/Süd-Ausdehnung bei nur 10 km Ost-/West Breite, in ein relativ schmales Tal gedrängt, leben dort immerhin 3 Mio. Menschen. Quito selbst liegt wiederum auf verschiedenen terrassenförmigen Ebenen, auf den umliegenden Bergen gibt es saftiges Grass und Kühe…. Wie bei uns daheim in den Alpen. Anschließend besuchen wir unzählige Kirchen und Klöster. Quito ist die erste Stadt auf unserer Südamerika-Reise, die ein recht durchgängiges koloniales Bild aufzuweisen hat. Kontrastierend dazu sehen wir die modernen Geschäftsbezirke mit ausgefallenen Hochhäusern und westlichem Standard. Auch hier ist mit vielen Fast-Food Läden und Drive-Throughs der stark amerikanische Einfluss spürbar.

Anschließend fahren wir raus Richtung Flughafen, wo wir auf einer wunderschönen, in einem Naturpark gelegenen, Hazienda ein paar Tage ausspannen (in der Tat wird unser Reisetempo langsamer, wer hätte das gedacht ;-)), und dort auch Shujaa während unseres voraussichtlichen nächsten Highlights – eines einwöchigen Segeltörns durch die Galapagos-Inseln – unterstellen.

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