2022AlbanienEuropaLänder Zusammenfassung

Zusammenfassung: Albanien

1.208 km in 10 Tagen: Nach der Grenze fahren wir das wunderschöne und noch recht wilde Vjosa Tal entlang. Das Farbenspiel mit den lilablühenden Frühlingsbäumen und dem blauen Flusswasser ist fantastisch. Das Örtchen Gjirokaster vermittelt uns einen guten, ersten Eindruck des albanischen Lebens. Eine blaue Farbenpracht in allen Schattierungen bietet uns die Blue Eye Quelle, deren Wasser kristallklar aus dem Boden sprudelt. Wir fahren spektakuläre Küstenstraßen und lassen uns am Strand von Vlore ein paar Tage gut gehen. Nur ein paar andere Overlander und Kühe leisten uns ab und zu Gesellschaft. Das Städtchen Kruja mit ihrem Handwerksmarkt ist recht authentisch – hier starten wir unsere Tour durch die Berge, die uns, trotz europäischen Bodens abenteuertechnisch in Erinnerung bleiben wird. Auf dieser ersten Strecke stürzt die Drohne ab, wir schneiden Äste von gefühlt 1.000 Bäumen ab, fahren über halb abgestürzte Pisten und umrunden riesige Felsbrocken, die vom Berg gefallen sind. Schlussendlich müssen wir über eine bereits halbzerstörte Brücke fahren, weil an ein Umkehren oder Rückwärtsfahren nicht zu denken ist und unter uns fällt ein weiterer Teil in sich zusammen. Das Adrenalin fällt gar nicht mehr auf Normalniveau. Am wunderschönen schwarzen Drin erholen wir uns mit einer „ungefährlichen“ Quadtour. Die zweite Piste ist nicht minder anstrengend. Auch hier müssen wir Bäume zurechtschneiden und folgen einer kurvigen Piste, die einen kleinen Fluss begleitet. Es sind sicher 20 sehr enge Kehren zu meistern, die Oliver alles Fahrkönnen abverlangen. Am Skadarsko See treffen wir Freunde aus Namibia und erholen uns von den Strapazen. Albanien ist noch ursprünglich und teilweise wild, so dass man gar nicht glauben mag, dass man sich bereits in Europa befindet. Die Natur ist wunderschön und die Menschen hilfsbereit und sehr freundlich.

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