2020AfrikaLänder ZusammenfassungTansania

Zusammenfassung: Tansania

771 km in 43 Tagen. In Tansania haben wir unseren ersten Unfall. Nichts Wildes, aber ein Unfall in Afrika kostet eben viel Zeit und Nerven: Diskutieren, Polizeiwache, Klären. Revidieren. Nochmals Klären, … nach einem Tag ist alles erledigt und jeder ist zufrieden und entnervt. Die Polizei ist hier überall, hinter jedem Busch, um Verkehrssünder zur Rede zu stellen und natürlich, um abzukassieren. So sind wir dann aber doch positiv überrascht, dass wir völlig ohne Probleme durch all die Kontrollen kommen. Im Südwesten des Landes ist es sehr grün und feucht, was unsere Wanderungen zu Kraterseen sehr mystisch macht. In Isimila schauen wir uns tolle Sandsteinformationen an. Und in der hübschen Stadt Iringa fangen wir uns doch tatsächlich eine Reifenkralle ein, die Karin durch ihr schauspielerisches Können, in Form von einem Heulkrampf, schnell wieder „entfernen“ lassen kann. In den Udzungwa Mountains wandern wir zu den schönen Sanje Wasserfällen. An der Küste, in Bagamoyo, erwartet uns der traumhafte indische Ozean mit mannigfaltigen Küsteneindrücken und tropischen Palmengärten. Sansibar darf natürlich nicht fehlen und so fahren wir für eine Woche auf die bekannte Urlaubsinsel, die durch Corona zum Glück nicht ganz so bevölkert ist wie normal. So verleben wir dort traumhafte Strandtage, unter anderem auf der atemberaubenden Mnemba Island zum Schnorcheln. Tanga ist an sich unspektakulär, aber da Oliver seine ersten vier Lebensjahre dort verbracht hat, wollen wir uns das natürlich genauer unter die Lupe nehmen. Dann geht es in die idyllischen Usambara Berge, wo wir doch glatt beklaut werden. Aber die Schönheit der Landschaft, eine ausgiebige Quadtour und eine erlebnisreiche Wanderung entschädigen uns. Über die South und North Pare Mountains fahren wir nach Moshi, der Basisstadt des Kilimanjaros, und umrunden den Berg, um auf der anderen Seite doch tatsächlich in eine fahrerische Schlammschlacht zu geraten. Im Arusha NP bleibt Karin auf einer schönen Lodge, um sich intensiv ihrem Yoga zu widmen, während Oliver den Mount Meru besteigt, was für ihn ein einmaliges Erlebnis war. Danach fahren wir durch die Maasai Savanne in Richtung Rift Valley (Ostafrikanischer Grabenbruch) und genießen die Einsamkeit dieser kargen, aber zauberhaften Maasai-Gegend. Abschließend besuchen wir natürlich auch die Klassiker Ngorongoro Krater und Serengeti, was uns wunderbare Katzenbaby-Sichtungen beschert, die wir bisher so noch nicht erlebt hatten. Die Landschaften dort sind einfach einmalig und wir müssen sagen, dass diese nicht zu Unrecht so beliebt sind. Der Weg nach Uganda führt uns durch das völlig untouristische West-Tansania auf teilweise sehr einsamen Pisten.

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